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Zur Absetzung der Tonalität

Eine Untersuchung zur "Entwicklung der dodekaphonen Harmonik Arnold Schönbergs" ist kürzlich beim Verlag Dohr in Köln erschienen. Der Autor Martin Jira beleuchtet die Genese der progressiven Harmonik Schönbergs vor dem Hintergrund seiner "Harmonielehre".


Ausgehend von Schönbergs erstmals 1911 erschienenem und 1921 überarbeitetem Lehrbuch wird der Versuch unternommen, den Theoretiker und Komponisten Arnold Schönbergs als untrennbare Einheit zu begreifen. Die Entwicklung seiner Harmonik von der Spätphase tonalen Komponierens über die sogenannte Atonalität bis zur Dodekaphonie wird an drei repräsentativen Kompositionen für Orchester untersucht, der Kammersymphonie op. 9 (1906), den Fünf Orchesterstücken op. 16 (1908) und den Variationen für Orchester op. 31 (1927-28).
Hierbei werden alle verfügbaren Quellen aus Schönbergs Nachlass, insbesondere die Entwürfe seiner Aufsätze und Vorträge sowie die Kompositionsskizzen unter Berüclsichtigung ihrer Chronologie argumentativ behandelt.
Ziel der Arbeit ist die Definition der Zusammenhänge zwischen Zwölftonreihen und dodekaphoner Harmonik mit Hilfe von Schönbergs "Harmonielehre".
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