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Symposium • Musik, Schrift, Differenz – Eine interdisziplinäre Lektüre von Adornos Theorie der musikalischen Reproduktion

Symposium • Musik, Schrift, Differenz – Eine interdisziplinäre Lektüre von Adornos Theorie der musikalischen Reproduktion

Datum der Veranstaltung Mittwoch, 3. April 2019, 14.00 Uhr
Veranstaltungsort Arnold Schönberg Center
Symposium
Mittwoch, 3. April | Donnerstag, 4. April (index.php/de/veranstaltungen/eventdetail/2976/-/symposium-musik-schrift-differenz-eine-interdisziplinaere-lektuere-von-adornos-theorie-der-musikalischen-reproduktion) | Freitag, 5. April (index.php/de/veranstaltungen/eventdetail/2977/-/symposium-musik-schrift-differenz-eine-interdisziplinaere-lektuere-von-adornos-theorie-der-musikalischen-reproduktion)
14.00 Uhr
Eröffnungsvortrag: Gianmario Borio (Pavia, IT)
Reproduktionstheorie zu Ende gedacht? Beobachtungen aus dem 21. Jahrhundert
Andrea Horz (Wien, AT):
Postalische Sendungen von Derrida zu Adorno
Cosima Linke (Saarbrücken, DE):
Zum Verhältnis von Notation, Klang und ästhetischer Erfahrung im Kontext von Adornos Reproduktionstheorie
Tobias Robert Klein (Gießen, DE):
»Benjamins Sprachtheorie behandeln«. Adornos Schriftbilder und ihre »neumischen« Quellen

19.00 Uhr
Konzert: Bilder von Gesten (index.php/de/veranstaltungen/eventdetail/2993/-/bilder-von-gesten-webern-ensemble-wien)
Webern Ensemble Wien | Jean-Bernard Matter Leitung
Werke von Anton WEBERN, Roman HAUBENSTOCK-RAMATI, John CAGE, Peter ABLINGER
Theodor W. Adorno zählt zum renommierten Kreis von Lehrern und Schülern der Wiener Schule, die daran gescheitert sind, eine Theorie der musikalischen Reproduktion zu verfassen. Das Ergebnis dieses Scheiterns ist äußerst lesenswert: in einer Vielzahl von Exzerpten, Notizen und weitgehend ausformulierten Textentwürfen offenbaren sich nicht nur die Nähe und Distanz der Position Adornos zur Wiener Schule, sondern auch eine durchaus eigenständige Bestimmung des »Musikalisch-Performativen«. Vor dem Hintergrund aktueller Impulse interdisziplinärer Schriftforschung reflektieren die Beiträge des Symposiums die Überlegungen Adornos aus musikwissenschaftlicher, schrift- und bildtheoretischer, aufführungspraktischer, philosophischer, medienästhetischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive, um sie in produktiver Wechselwirkung weiterdenken zu können.
Theodor W. Adorno belongs to the group of renowned teachers and pupils of the Viennese School who failed in their attempts to draw up a theory of musical reproduction. The results of this failure are definitely worth reading: a large number of excerpts, notes, and draft texts with ideas that have mostly been well-articulated reveal the proximity and distance of Adorno’s position with regard to the Viennese School, and also a quite independent definition of the term “musical-performative”. In the context of current stimuli from interdisciplinary notation research, the lectures at this symposium will reflect Adorno’s considerations from the perspective of musicology, notation and image theory, performance practice, philosophy, media aesthetics, and cultural studies in order to be able to award them greater consideration in productive interaction.
Eintritt frei

Zum vollständigen Programm (http://www.schoenberg.at/newsletter/img/2019/04/adornoprogramm.pdf)

Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen und DACH-Forschungsprojekt »Writing Music. Zu einer Theorie der musikalischen Schrift« in Kooperation mit dem Arnold Schönberg Center, Wien
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