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Arnold Schönberg Center
Sa, 10. Okt. 2015, 10.00 Uhr
Vorträge | Lectures Online: 12 – 26 October 2015
Das diesjährige Symposium präsentiert thematisch ungebundene Referate zu Persönlichkeit und Schaffen Arnold Schönbergs sowie zu dessen Bedeutung für die Musik des 20. Jahrhunderts. Während Schönbergs vielfältiges kompositorisches Werk immer wieder zu neuen Betrachtungen einlädt, eröffnet sein Wirken auf spätere Generationen wie auch seine Position im soziokulturellen Umfeld der Zeit Perspektiven abseits der traditionellen Gegenstände der Musikforschung. Das Symposium gewährt Einblicke in aktuelle Projekte und fasst neueste Tendenzen der internationalen Schönberg-Forschung zusammen.
Ein am Beginn stehender öffentlicher Workshop der beiden Schönberg-Forschungsstellen Berlin und Wien wird methodische Fragestellungen zum Thema Werkverzeichnis diskutieren und mittels einiger (teils außergewöhnlicher) Fallstudien auch das Auditorium zu Lösungsvorschlägen auffordern.
Donnerstag, 8. Oktober 2015, 15.00 Uhr
Workshop
Werkverzeichnis/Registerband zur Arnold Schönberg Gesamtausgabe
Therese Muxeneder (Wien), Ulrich Krämer (Berlin), Hella Melkert (Berlin)
Donnerstag, 8. Oktober, 17.00 Uhr
Projektpräsentation
Brief-Datenbank Universal Edition
Katharina Bleier (Wien)
Donnerstag, 8. Oktober 2015, 19.00 Uhr
Angelika Möser, Direktorin des Arnold Schönberg Center
Ulrike Sych, Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Begrüßung
Hildegard Siess, Leiterin der Abteilung für Musik und darstellende Kunst – Bundeskanzleramt Österreich
Eröffnung
Peter Fischer-Appelt (Hamburg)
Arnold Schönberg und Karl Barth
Die Konstellation zweier Gedankenwelten in der Suche nach gewaltfreier Gotteserkenntnis
Arnold Schoenberg Chor
Erwin Ortner Leitung
Max Reger: Nachtlied op. 138 Nr. 3
Arnold Schönberg: Friede auf Erden op. 13
Freitag, 9. Oktober 2015, 10.00 Uhr
Caroline A. Kita (St. Louis)
Schönberg’s Die Jakobsleiter and Modern Jewish Biblical Drama
Katrin Eggers (Basel) - Absage wegen Trauerfall
»Quasi-Bilder« der Bewegung: Formgebärden im Musiktheater Arnold Schönbergs
Mark Berry (London)
Staging Moses und Aron: Representing a Representation of the Unrepresentable
Freitag, 9. Oktober 2015, 15.00 Uhr
Therese Muxeneder (Wien)
Der Herr ist hier!
The Enigma of Modern Music Arrives in America
Luca Antonucci (Boston)
Schönberg conducts Mahler: Exploring a Historical Recording
J. Daniel Jenkins (Columbia)
From Verstehen to Fasslichkeit:
Schönberg, Recording Technology, Liner Notes, and Public Musicology
Fusako Hamao (Santa Monica)
The Reception of Arnold Schönberg in Japan
Samstag, 10. Oktober 2015, 10.00 Uhr
Alexander Gurdon (Dortmund)
»Wir paar Leute, muessen zusammenhalten!« – Oskar Fried und Arnold Schönberg
Elizabeth Keathley (Greensboro)
Schönberg’s French Connection: Marya Freund, Pierrot lunaire, and Schönberg in Paris
Dennis Gerlach (Berlin)
Die Macht des Maestro
Herbert von Karajans Aufnahme der Variationen für Orchester op. 31
Samstag, 10. Oktober 2015, 14.30 Uhr
Philip Stoecker (Hempstead, NY)
A »Theoretical Trifle« in Schönberg’s Serenade, op. 24
Charles Stratford (Boston)
»Old Forms in New Music«: Neoclassicism in Schönberg’s Serenade, Op. 24
Kooperation
Arnold Schönberg Center
Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg am Institut für Musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Eintritt frei

