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Dodekaphonie und Formalisierung
 
Ensemble Wiener Collage, René Staar, Alexander Stankovski
Konzert
Arnold Schönberg Center
Do, 16. März 2023, 18.30 Uhr

Ensemble Wiener Collage
Joana Ruseva Violine
Roland Schueler Violoncello
Michael Seifried Kontrabass
Gabriela Mossyrsch Harfe
Alfred Melichar Akkordeon
René Staar Musikalische Leitung
Alexander Stankovski Moderation

Arnold SCHÖNBERG Quintett op. 26
Christoph HERNDLER Schönberggeflecht für Streichinstrument(e) (UA)
Simeon PIRONKOFF Current for solo violin (UA)
Gerald RESCH Filter für Akkordeon solo (UA)
Petra STUMP-LINSHALM PRISMA für Kontrabass solo (UA)
Thomas WALLY Soliloquy VI für Harfe solo (UA)

Karten € 14 | Freier Eintritt für Personen bis 26 Jahre
Zur Onlinereservierung

Schönberg erfand die Reihe, um wieder thematisch komponieren und an die deutsche Tradition des 19. Jahrhunderts anschließen zu können. Eine bestimmte Anordnung aller zwölf temperierten Halbtöne als Regulativ einer anarchischen Atonikalität, die den Zusammenhang jedes Details mit dem ganzen Werk sicherstellen sollte – diese Idee wurde ebenso kritisiert, wie sie sich für spätere Generationen als fruchtbar erwiesen hat. Was bedeutet sie heute? Ist sie nur mehr historisch, oder kann der Reihengedanke unter geänderten musikhistorischen und kompositionstechnischen Bedingungen immer noch relevant sein? Fünf Komponist:innen der Gegenwart befassen sich mit diesen Fragen, ihre für dieses Konzert geschriebenen Solostücke werden Schönbergs Bläserquintett op. 26, einem Monument der dodekaphonen Neoklassik, gegenübergestellt.

17.30 Uhr: Kuratorenführung mit Eike Feß
durch die Ausstellung »Komposition mit zwölf Tönen. Schönbergs Neuordnung der Musik« (Anmeldung erforderlich)

Mit Unterstützung von GFÖM | akm 

 


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