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Sechs Stücke für Klavier zu vier Händen (1896)

I. Andante grazioso

II. Poco allegro

III. Rasch

IV. Andante

V. Lebhaft rasch

VI. Allegro molto

Quellen | Aufnahmen

AUFFÜHRUNGSDAUER: ca. 6 Min.

VERLAG:
Universal Edition
Belmont Music Publishers (USA, Canada, Mexico)

Zahlreiche der frühen Kompositionen Schönbergs entstanden zweckgebunden – im Rahmen seiner Tätigkeit als Chordirigent, als Verlagsarbeit oder schlicht für das gemeinsame Musizieren. Zur letzteren Gruppe gehören vielleicht die »Sechs Stücke für Klavier zu vier Händen«, deren Widmungsträgerin Bella Cohn aus Schönbergs Bekanntenkreis stammte. Angeregt wurden sie durch den Wiener Musikkritiker und Komponisten Richard Heuberger, der Schönberg nach lobenden Worten über zwei seiner Lieder riet, zur weiteren Übung Klavierstücke im Stile Schuberts zu schreiben. Vierhändige Klaviermusik war damals sehr verbreitet, sei es durch Werke der Klassiker, pädagogische Stücke oder Alben mit Arrangements populärer Werke. Schönbergs Komposition erweist sich als Folge von Charakterstücken und Tanzsätzen, deren technisch einfache, dabei musikalisch originelle und abwechslungsreiche Machart einigen Anklang gefunden haben dürfte.

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