Bestände

Im Zentrum der Datenbank stehen die Aufnahmen (Recordings). Jeder Aufnahme eines Werkes von Arnold Schönberg ist ein eigener Eintrag zugeordnet. Dieser führt wiederum zu einem oder mehreren, meist kommerziellen Tonträgern (Records), auf denen die Aufnahmen zu hören sind. Eine Kombination aus Volltext und Schlagwortsuche ermöglicht die Recherche nach Interpreten, Werken Arnold Schönbergs, anderen enthaltenen Komponisten wie auch nach Tonträger-Labels.
Sämtliche Tonträger aus dem Nachlass Arnold Schönbergs wurden 2020 in einer Kooperation mit der Österreichischen Mediathek digitalisiert. Die Audiodatenbank des Arnold Schönberg Center wird zu einem späteren Zeitpunkt um diesen Bestand ergänzt. Derzeit sind die Daten über den Katalog der Österreichischen Mediathek zugänglich.

Julia Bungardt-Eckhart: Ex libris Arnold Schönberg. Bücher und Zeitschriften in der Nachlassbibliothek. Kommentierter Katalog
Kostenlose digitale Version (pdf) auf musiconn
Druckfassung im Online Shop erhältich

Der Bibliothekskatalog des Center enthält bibliographische Einträge zur Wiener Schule, zu Schönbergs Kompositionen sowie ausgewählten Kapiteln seines Schaffens. Der Katalog erfasst hauptsächlich Titel, die am Schönberg Center verfügbar sind.
Hinweise zu Neuerscheinungen und zu älteren Publikationen (Buchtitel, Artikel, Aufsätze) werden gerne aufgenommen. Wir bitten die Autoren, Sonderdrucke, Kopien oder Pdfs der jeweiligen Titel an das Archiv des Schönberg Center zu senden.

- Fotografien
- Schönbergs Bildnerisches Werk
- Lehrmaterialen
- Adresskarteien
- Konzertprogramme
- Kalender
- Persönliche Dokumente
- Material zum Verein für musikalische Privataufführungen
- Objekte
Im Online-Bildarchiv sind ausschließlich Low-Quality-Vorschaubilder der Scans verfügbar. Hochaufgelöste Scans für Publikationszwecke können unter [email protected] angefragt werden.

Der Terminus »Brief« umfasst ebenso die Begriffe Telegramm, Postkarten, Notizen bzw. Briefentwürfe.
Mehr als 20.000 Briefe von und an Arnold Schönberg konnten bislang aus einer Fülle von Quellen identifiziert werden. Ein Großteil davon ist als Kopie am Arnold Schönberg Center vorhanden, die Originalquellen selbst sind über die ganze Welt verstreut. Die Library of Congress besitzt aufgrund einer letztwilligen Verfügung Schönbergs aus dem Jahr 1951 die Korrespondenz aus seinem Nachlass, also jene Briefe, welche an ihn gerichtet wurden sowie seine eigene, in Durchschlag aufbewahrte Korrespondenz. Zu den weiteren als Standort von Briefquellen quantitativ herausragenden Bibliotheken zählen die Österreichische Nationalbibliothek Wien sowie die Wienbibliothek.
Im Journal of the Arnold Schoenberg Institute (XVIII/1&2-XIX/1&2 [June & November 1996 - June & November 1997]) wurde ein umfangreiches Inventar der Korrespondenz veröffentlicht.

Die tausende Seiten umfassende Sammlung von autographen Musikmanuskripten aus Schönbergs Nachlaß stellt den inhaltlich bedeutendsten Teil des Bestandes am Arnold Schönberg Center dar. Für fast alle Werke sind für den Kompositionsprozess maßgebliche handschriftliche Quellen (teil-)überliefert, von den ersten musikalischen Skizzen und Niederschriften bis zu Reinschriften bzw. Stichvorlagen; aber auch Korrekturexemplare von Früh- und Erstdrucken finden sich darunter. Diese Quellen sind über ein Quellenverzeichnis frei zugänglich. Das Werk- und Quellenverzeichnis orientiert sich an der Struktur der Schönberg-Gesamtausgabe (Kritische Gesamtausgabe der musikalischen Werke Arnold Schönbergs).

Sprachaufnahmen von Schönberg, inklusive Audio

Arnold Schönbergs Schriften stellen neben seinen Kompositionen wertvolle Dokumente für die Musik-, Geistes- und Kulturgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.
Der im Archiv des Arnold Schönberg Center aufbewahrte schriftliche Nachlaß umfaßt Dichtungen und Kompositionsvorlagen, pädagogische Schriften, Vorträge und Texte zu Musikästhetik, -analyse, -kritik, -theorie, Philosophie, Religion, Judentum, Politik und Zeitgeschichte. Dazu kommen Tagebücher, Denkschriften, Gutachten, offene Briefe und Glossen.
Julia Bungardt / Nikolaus Urbanek, Topographie des Gedankens. Ein systematisches Verzeichnis der Schriften Arnold Schönbergs (unter Mitarbeit von Eike Feß, Hartmut Krones, Therese Muxeneder und Manuel Strauß), in: Hartmut Krones (Hrsg.), Arnold Schönberg in seinen Schriften. Verzeichnis – Fragen – Editorisches, Böhlau: Wien 2011 (= Schriften des Wissenschaftszentrums Arnold Schönberg 3), S. 331-614.
Copyright der Texte: Belmont Music Publishers, Pacific Palisades
Copyright der Transkriptionen: Kritische Gesamtausgabe der Schriften Arnold Schönbergs

Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 versuchte die Vorgängerinstitution des Center, das Arnold Schoenberg Institute der University of Southern California in Los Angeles, Dokumente mit Bezug zu Arnold Schönberg weltweit zu lokalisieren und zu sammeln. Hunderte Privatpersonen und Institutionen kooperierten bei diesem Projekt, sei es, indem Quellen im Original und in Kopie zur Verfügung gestellt oder zum Kauf angeboten wurden. Die so erworbenen Dokumente wurden in sogenannten »Satellite Collections« als Sekundärsammlungen zur Hauptsammlung – Schönbergs Nachlass– zusammengefaßt.
Korrespondenz und ähnliche, den Ursprung der Satellite Collections beschreibende Materialien werden zusammen mit der Sammlung aufbewahrt.
Arnold Schoenberg wird in den allgemeinen Inhaltsbeschreibungen der Satellite Collections durchwegs ohne Umlaut geschrieben, es sei denn, der Kontext legt die Schreibung mit Umlaut nahe. Unsere Vorgängerinstitution, Arnold Schoenberg Institute, wird durchwegs mit ASI abgekürzt.
YouTube-Kanal des Arnold Schönberg Center

