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Übergabe des Teil-Nachlasses von Karl Steiner an das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Symposium / Vortrag | Dienstag, 16. Mai 2017 | 18.00 Uhr | Arnold Schönberg Center


Mathias Schmidhammer Klavier
Arnold SCHÖNBERG Klavierstück op. 33a
Julius SCHLOSS Suite für Klavier, „Meinem Freund Karl Steiner“

Hartmut Krones (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Karl Steiner. Sein Leben und Wirken

Bruno Steiner (Washington)
Lesung aus Briefen von Ignaz und Ida Steiner

Übergabe der Briefe sowie der weiteren Teilnachlässe

Gerhard Baumgartner (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes)
Dankesworte. Zu den Aufgaben des Dokumentationsarchivs

Bruno Steiner übergibt die Original-Briefe seiner Großeltern, die sie von 1939 bis 1941/42 aus Wien (vor dem Abtransport nach Auschwitz) an seinen nach Shanghai entkommenen Vater Karl Steiner (1912–2001) geschrieben haben. Weitere Briefe stammen von den im Juni bzw. September 1942 in Auschwitz ermordeten Geschwistern Karl Steiners, Therese („Terczy“) und Paul.

Karl Steiner erhielt in Wien Klavierunterricht bei der Schönberg-Schülerin Olga Novakovic, leitete hier bis 1938 eine Musikschule und war dann (nach Monaten in Dachau) sowohl in Shanghai als auch (ab 1949) an der McGill University in Montreal als Pianist und Klavierpädagoge erster und unermüdlicher Propagator der Musik der Wiener Schule.

An das Dokumentationsarchiv übergeben werden an diesem Abend noch Teilnachlässe dreier weiterer emigrierter Komponisten, vor allem des Alban-Berg-Schülers Julius Schloß, den eine enge Freundschaft mit Karl Steiner verband.

Eine Veranstaltung von Arnold Schönberg Center und Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Eintritt frei – Um Anmeldung wird gebeten unter:
Tel. (+43 1) 712 18 88 oder office{at}schoenberg{dot}at